Anti-Gewalt-Management: Gewaltfrei leben lernen

Hilfen für gewalttätige Kinder

Überall auf der Welt entstehen Krisen und Konflikte aus Gewalttaten und- situationen. Auch unter Kindern und Jugendlichen ist gewalttätiges Verhalten weit verbreitet. Mit Methoden des Anti-Gewalt-Managements können Gewalttaten von Kindern verhindert und Prozesse, die zu Gewalt führen, unterbunden werden.

Einsatzort für das Anti-Gewalt-Management sind häufig Schulen und Jugendgruppen. Hier absolvieren unsere speziell dafür geschulten Mitarbeitenden z. B. so genannte „Keep-Cool-Trainings“. In durchschnittlich zehn Gruppensitzungen erlernen Kinder und Jugendliche Methoden, die nachhaltig ein friedfertiges, demokratisches Miteinander ermöglichen.

Gut geeignet, um Gewalt einzudämmen, sind auch Schulungen und Coachings für Lehrkräfte und Mitarbeitende in Jugendhilfeeinrichtungen. Immer wieder werden Pädagoginnen und Pädagogen mit Gewaltproblemen konfrontiert. Unsere Fachleute für Anti-Gewalt-Management vermitteln Methoden, die geeignet sind,  Gewaltsituationen aufzulösen oder von vornherein zu verhindern.

Ein weiteres Angebot der Kinderheimat bezieht sich darauf, dass jugendliche Gewalttäter häufig gerichtlich zur Teilnahme an einem Sozialkompetenz-Training verpflichtet werden. Unser Antigewalt-Training richtet sich speziell an Intensiv- und Mehrfachtäter und erfüllt die gerichtlichen Auflagen. Kernidee des Kurses ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder mit ihrer Gewalt-Vergangenheit zu konfrontieren. Mit positiven emotionalen Tank-Vorgängen bereiten wir die Jugendlichen auf ein Leben vor, das ohne Gewalt auskommt.

 

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