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Ein lachender Junge fährt auf einem kleinen roten Laufrad über eine große bunte Straßenkreidezeichnung der Erde. Rund um die Weltkugel sind farbenfrohe Kinderfiguren und Sterne gemalt. Das Bild symbolisiert Nachhaltigkeit, Zukunftschancen und den Schutz unserer Umwelt für kommende Generationen.

Nachhaltigkeit

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Startseite Über uns Nachhaltigkeit

Verpflichtung und Verantwortung

Umweltschutz ist wichtig. Für uns ist er aber erst der Anfang. Nachhaltigkeit wie wir sie meinen, ist mehr. Mehr soziale Verantwortung, mehr wirtschaftliche Effizienz und mehr Freude an Innovationen. Gemeinsam haben wir uns so den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen verschrieben, mit denen globaler Frieden und Wohlstand gesichert werden sollen – heute und morgen.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinen Nationen

Wir handeln und leisten täglich unseren Beitrag

Keine Armut

Seit ihrer Gründung setzt sich die Diakonie Stiftung Salem für die Bekämpfung von Armut und die Unterstützung von Menschen in Not ein – heute im Sinne der Vereinten Nationen. Mit Angeboten wie dem SleepIn für wohnungslose Jugendliche, dem Sozialpädagogisch Betreuten Wohnen sowie der Wohnungsnotfallhilfe schaffen wir konkrete Perspektiven. Ergänzt wird dies durch Projekte wie Starthilfe Minden, ZUHAUSE SEIN und die Fachstelle Sucht. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung in der Region.

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Kein Hunger

Im Mittelpunkt unseres Engagements steht die sichere Versorgung der Menschen in unseren Einrichtungen mit ausgewogenen Mahlzeiten. Unsere Zentralküche in Lahde bereitet täglich frische Speisen zu und versorgt damit die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, stationäre Angebote sowie unsere Kindertagesstätten. Zudem fördern wir nachhaltige Landwirtschaft auf unserem Biohof Klanhorst, einem zertifizierten Bioland-Betrieb mit Ackerbau, Tierhaltung und Gemüseanbau. Über den Biofachhandel und unseren Bio-Abokisten-Lieferdienst bieten wir hochwertige, fair produzierte Lebensmittel aus der Region an und stärken so gesunde Ernährung und soziale Verantwortung.

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Gesundheit und Wohlergehen

Wir sichern den Zugang zu medizinischer Versorgung und bieten spezialisierte Angebote, die auf die besonderen Bedürfnisse unserer Zielgruppen abgestimmt sind. Dazu gehören therapeutische Angebote in unseren Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, die ihnen die Teilhabe am Arbeitsleben trotz gesundheitlicher Einschränkungen ermöglichen. Auch das Wohlergehen unserer Mitarbeitenden fördern wir gezielt: durch kontinuierliche Weiterbildung, gut ausgebildete Fachkräfte und ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit Angeboten wie dem Dienstrad-Leasing.

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Hochwertige Bildung

Die Diakonie Stiftung Salem engagiert sich seit ihrer Gründung für hochwertige Bildung und lebenslanges Lernen – im Sinne des vierten Nachhaltigkeitsziels der Vereinten Nationen. Schon früh ermöglichten unsere Gründer jungen Frauen Zugang zu Bildung und setzten damit ein Zeichen für gesellschaftliche Teilhabe. Heute fördern wir Kinder in vier Kindertageseinrichtungen mit religionspädagogischem Konzept und offenem Blick für alle Kulturen. Im integrativen Familienzentrum Bastaukinder werden Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut und therapeutisch unterstützt. Unsere Wichernschule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf individuell im Ganztag. An der Evangelischen Pflegeakademie bilden wir zudem jährlich rund 130 Fachkräfte aus und bieten Fortbildungen an. Modernste Lehrmethoden und das Skills Lab ermöglichen eine praxisnahe Ausbildung. Zudem fördern wir mit der Fachhochschule der Diakonie akademische Bildungswege.

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Geschlechtergleichheit

Die Diakonie Stiftung Salem setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit und die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen ein – sowohl in der Unterstützung der Zielgruppen als auch innerhalb der eigenen Organisation. Mit dem Frauenschutzzentrum bieten wir Frauen und Kindern in Not einen sicheren Zufluchtsort.  Als familienfreundliches Unternehmen sichern wir Gleichstellung auch intern: durch tarifliche Entlohnung unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung und gezielte Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch die Babyklappe zählt zu unseren Angeboten.

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Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Die Diakonie Stiftung Salem sichert die Verfügbarkeit von sauberem Wasser und hygienischer Sanitärversorgung in all ihren Einrichtungen. Ein qualifizierter Bauhof kümmert sich um schnelle Reparaturen und Wartungen, auch in Notfällen. Für die Reinigung sorgt die eigene Firma Prodikon Dienste, die auf ressourcenschonenden Mitteleinsatz achtet. Zudem überwacht eine Hygienebeauftragte die Einhaltung einheitlicher Hygiene- und Qualitätsstandards.

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Bezahlbare und saubere Energie

Wir betrachten den Schutz der Umwelt als Teil unseres christlichen Auftrags. Der Strombezug erfolgt daher komplett aus Ökostrom, zudem werden bei Neubauten und Sanierungen Photovoltaikanlagen installiert. Auch die Fahrzeugflotte wird schrittweise auf Elektroautos umgestellt – bereits jedes dritte Auto fährt mit Ökostrom. Bei der Umrüstung von Heizungsanlagen stoßen wir jedoch an finanzielle Grenzen, da uns als gemeinnütziger Organisation Rücklagen und Preissteigerungen zur Refinanzierung nicht möglich sind. Daher fordern wir Unterstützung durch öffentliche Institutionen, um unsere Klimaziele erreichen zu können.

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Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Wir verbinden wirtschaftliches Handeln mit sozialer Verantwortung und menschenwürdiger Arbeit. Statt auf reines Wachstum zu setzen, orientieren wir uns daher am Bedarf und fördern gezielt diakonisches Wirken. Wir sichern faire Arbeitsbedingungen – sowohl intern als auch in der gesamten Wertschöpfungskette – und sind als Betreiber von Werkstätten für Menschen mit Behinderung besonders sensibilisiert für individuelle Bedürfnisse. Unsere Lieferanten wählen wir bewusst aus und bevorzugen regionale Partner, um lokale Wertschöpfung und persönliche Zusammenarbeit zu stärken.

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Industrie, Innovation & Infrastruktur

Die Diakonie Stiftung Salem stärkt ihre Infrastruktur und fördert Innovationen, um unabhängiges und effizientes Arbeiten zu sichern. Mit eigenen Dienstleistungen wie Gartenbau, Reinigung, IT, Wartung und Logistik minimieren wir die Abhängigkeit von externen Anbietern und sichern unsere Handlungsfähigkeit. Zudem setzen wir innovative Technologien ein, etwa die Pflegedokumentation per Voice-App oder die Erprobung von Exoskeletten in der Pflege, um Arbeitsabläufe zu erleichtern und zukunftsweisende Lösungen zu fördern.

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Weniger Ungleichheiten

Wir setzen uns aktiv für den Abbau gesellschaftlicher Ungleichheiten ein – sowohl für ihre Zielgruppen als auch für die Mitarbeitenden. Unsere Beratungsangebote richten sich besonders an vulnerable Gruppen und sichern ihnen den Zugang zu Unterstützungsleistungen. In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung schaffen wir sinnstiftende Arbeitsplätze mit Einkommen und Rentenanspruch. Die Wichernschule bietet individuelle Förderung für Kinder und Jugendliche, die an Regelschulen nicht ausreichend unterstützt werden. Barrierefreiheit und Inklusion sind bei uns selbstverständlich. Unsere Zielgruppen werden aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden, etwa über regelmäßige Rückmeldungen in Beiräten.

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Nachhaltige Städte und Gemeinden

Gemeinsam mit Behörden und der Zivilgesellschaft gestalten wir inklusive Kommunen und Quartiere in unserer Region. So ermöglichen wir, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf nah an ihrem Lebensmittelpunkt wohnen können. Neben stationären Wohnangeboten für pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung bieten wir zudem ambulant betreutes Wohnen und eine hochwertige ambulante Pflege an. Zu unserem Angebot gehören außerdem die Tagespflege, Seniorenwohnungen sowie eine umfassende Wohnberatung.

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Nachhaltige Produktion und Konsum

Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unseres christlichen Selbstverständnisses. Deshalb setzen wir in allen Bereichen auf umweltfreundliche Lösungen – von Arbeitskleidung aus ressourcenschonendem Tencel™-Gewebe bis hin zu klaren Nachhaltigkeitskriterien für unseren Einkauf.

Besonders stolz sind wir auf den inklusiven Bioland-Betrieb Hof Klanhorst, in dem Menschen mit und ohne Behinderung hochwertige Lebensmittel im Einklang mit der Natur produzieren. Auch Abfallvermeidung ist uns wichtig: Unsere Zentralküche arbeitet daher ressourceneffizient und nicht verwertbare Reste werden zu Biogas oder Dünger verarbeitet. Im Second-Hand-Kaufhaus Stöberparadies setzen wir den Kreislaufgedanken fort und verlängern den Lebenszyklus gebrauchter Waren.

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Maßnahmen zum Klimaschutz

Unsere Maßnahmen zum Klimaschutz greifen die Ziele „Saubere Energie“ und „Nachhaltiger Konsum“ auf. Auf dem Bioland-Betrieb Hof Klanhorst wirtschaften wir deshalb nach strengen ökologischen Standards, fördern die Biodiversität und schonen Böden und Umwelt. Schrittweise stellen wir auf nachhaltigere Strom- und Wärmeerzeugung um. Auch bei Renovierungen setzen wir auf energieeffiziente Lösungen wie den Austausch alter Fenster und die Modernisierung von Heizungsanlagen. Zudem nutzen wir Ökostrom, bauen den Fuhrpark mit E-Fahrzeugen aus, errichten Photovoltaikanlagen und fördern mit unserem Second-Hand-Kaufhaus Stöberparadies den nachhaltigen Konsum.

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Leben unter Wasser

Die Verschmutzung der Ozeane ist ein enormes Problem, mit dem wir uns nicht abfinden möchten. Deshalb setzen wir gezielt auf einen möglichst sparsamen Einsatz von Plastik. So verhindern wir, dass Kunststoffe in die Meere gelangen und die dortige Flora und Fauna gefährden. Unser Abwasser leiten wir über die öffentlichen Kanalsysteme ab. Da wir keine außergewöhnlichen Schadstoffe ins Abwasser einbringen, vertrauen wir auf die regelmäßigen Kontrollen der Behörden und die zuverlässige Aufbereitung in der Kläranlage Minden-Leteln.

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Leben an Land

Auch der verantwortungsvolle Umgang mit Landökosystemen gehört zu unserem christlichen Selbstverständnis und sind fester Bestandteil unseres Handelns. Beim Einkauf achten wir gezielt auf Nachhaltigkeitssiegel und verwenden in unserer Tischlerei ausschließlich Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. In der Verwaltung drucken wir auf Recyclingpapier und lassen Publikationen klimaneutral herstellen. Unser Bioland-Betrieb Hof Klanhorst arbeitet nach strengen ökologischen Standards und trägt aktiv zum Schutz der Biodiversität und zum Erhalt gesunder Böden bei.

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Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Eine friedlichere und gerechtere Welt beruht auf Transparenz und Verantwortung. Beides sind für uns zentrale Werte. Unsere Aufsichtsgremien begleiten unser Handeln daher konstruktiv und kritisch, um eine verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit – insbesondere mit der öffentlichen Hand – sicherzustellen. Externe Zertifizierungen und ein umfassendes Qualitätsmanagement stärken zusätzlich unsere Standards. Ein Compliance-Komitee und Ombudspersonen  unterstreichen unseren Einsatz für faire, inklusive und transparente Strukturen.

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Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Partnerschaft und Vernetzung sind feste Bestandteile unseres Selbstverständnisses als christliches Unternehmen. Über das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe sind wir Teil der Diakonie Deutschland und engagieren uns im Verband diakonischer Dienstgeber. Im Kaiserswerther Verband pflegen wir den fachlichen und internationalen Austausch mit anderen diakonischen Einrichtungen. Auch regional bringen wir uns aktiv ein, unter anderem in der Interessengemeinschaft Standortförderung Minden-Lübbecke und der AG Wohlfahrt. Darüber hinaus sind wir Mitglied in mehreren Fach- und Branchenverbänden, um unsere Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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Projekte und Maßnahmen

So leben wir Nachhaltigkeit in der Praxis

Diskussionen über Nachhaltigkeit sind wichtig. Ziele werden aber nur durch aktives Handeln erreicht. Bei der Diakonie Stiftung Salem vereinbaren wir daher alle sechs Monate konkrete Ziele und definieren Maßnahmen, um diese Ziele zu erfüllen. Ein Ergebnis sind Projekte und Initiativen, mit denen wir die Umwelt schützen, Ressourcen einsparen und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Hier nur einige Beispiele im Überblick:

Luftaufnahme des großen Verwaltungsgebäudes der Diakonie Stiftung Salem Minden. Das langgezogene Backsteingebäude hat ein helles Flachdach, auf dem zahlreiche schwarze Solarpaneele installiert sind. Mehrere kleine Dachaufbauten mit grünen Dächern strukturieren die Fläche. Um das Gebäude herum liegen Bäume, Parkflächen und Zufahrtswege; an der Vorderseite verläuft eine Straße, auf der rechten Seite parken einige Autos. Die Aufnahme zeigt das Engagement der Diakonie für nachhaltige Energiegewinnung.

Nachhaltigkeit hat bei uns System

Diakonie Stiftung Salem entwickelt Nachhaltigkeitsstrategie

Mit einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse schafft die Diakonie Stiftung Salem die Basis für ihre zukünftige Nachhaltigkeitsstrategie und die künftige Berichterstattung nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS).

Ziel ist es, ökologische und soziale Verantwortung transparenter und gezielter wahrzunehmen. Die Analyse folgt dem Prinzip der doppelten Wesentlichkeit und bewertet sowohl die Auswirkungen der eigenen Arbeit auf Umwelt und Gesellschaft als auch finanzielle Chancen und Risiken.

In mehreren Workshops wurden Perspektiven der Führungskräfte, Mitarbeitenden sowie externer Partner eingebunden. Das Ergebnis: Chancen liegen unter anderem in CO₂-Einsparungen durch Energiemanagement und einer starken Mitarbeitendenbindung. Herausforderungen sieht die Stiftung bei Klimaanpassungen und steigenden gesetzlichen Vorgaben. Auch konkrete Auswirkungen wie CO₂-Emissionen und Mikroplastik wurden benannt.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die strategische Weiterentwicklung der Stiftung ein – mit dem klaren Ziel, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung zu verbinden und die nachhaltige Entwicklung aktiv voranzutreiben.

Zwei Männer stehen lächelnd in einem Hühnerstall der Diakonie Stiftung Salem Minden. Links trägt ein Koch in weißer Kochjacke und Brille ein braunes Ei in der Hand. Rechts steht ein Landwirt mit Brille, dunkler Weste und grün-blauer Arbeitskleidung, ebenfalls mit einem Ei in der Hand. Hinter ihnen laufen zahlreiche braune Hühner in einem offenen Stallbereich mit Holz- und Ziegelwänden. Die Szene vermittelt regionale Lebensmittelproduktion und nachhaltige Versorgung für die Zentralküche.

Ausgezeichnete Arbeit

Zentralküche der Diakonie Stiftung Salem erhält Bio-Zertifikat

Die Zentralküche der Diakonie Stiftung Salem hat erfolgreich die Bio-Zertifizierung für Außer-Haus-Verpflegung von der Deutschen Gesellschaft für Ressourcenschutz erhalten. Damit beweist die Großküche, dass nachhaltige Warenwirtschaft auch bei täglich rund 2.000 Gerichten möglich ist. Bereits seit Jahren legt das Küchenteam großen Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz.

Mit Unterstützung des Beratungsunternehmens Averdes und einer Förderung des Landes NRW analysierte die Zentralküche ihre Abläufe und erfüllte die strengen Vorgaben für die Zertifizierung. Ganze Produktgruppen müssen dauerhaft in Bio-Qualität bezogen und verarbeitet werden – überwacht von unabhängigen Prüfern.

Für Küchenleiter Jörg Gräper ist die Auszeichnung ein wichtiger Meilenstein, aber kein Endpunkt: Weitere Produkte sollen künftig auf Bio umgestellt werden. Dabei hilft der eigene Bioland-Betrieb Hof Klanhorst, der schon heute frische Lebensmittel direkt an die Zentralküche liefert und die nachhaltige Ausrichtung unterstützt.

Eine Mitarbeitende der Diakonie Stiftung Salem schenkt zwei Personen beim Mittagessen im Speisesaal des Stift Lahde Wasser ein.

Unser Kampf gegen Lebensmittelverschwendung

Ein Bericht aus der Praxis

Jeder hat eine zweite Chance verdient – auch Lebensmittel. Die Diakonie Stiftung Salem will mit externer Unterstützung ihre Lebensmittelabfälle um bis zu 30 Prozent reduzieren und so einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Green Guides wird daher systematisch erfasst, wo in den rund 100 Einrichtungen der Mindener Diakonie – von Kitas bis zu Pflegeheimen – Lebensmittelverluste entstehen. Untersucht werden dabei Lagerverluste, Produktionsabfälle, Überproduktion und Tellerreste. Ziel ist es, gezielte Maßnahmen abzuleiten, ohne Mitarbeitende bloßzustellen. In der Zentralküche, die täglich über 2000 Essen zubereitet, gehören effiziente Abläufe und Abfallvermeidung bereits zum Standard. Nun sollen die Ergebnisse auf weitere Bereiche übertragen werden.

Das Projekt ergänzt die strategischen Nachhaltigkeitsziele der Stiftung, die auch in Elektromobilität und erneuerbare Energien investiert. Weniger Lebensmittelabfälle schonen Ressourcen und Umwelt.

„Die Bewahrung der Schöpfung und verantwortungsvolles Wirtschaften gehören für uns zum christlichen Selbstverständnis.“
Thomas Lunkenheimer
Theologischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem